Energieeffiziente Beheizung von Flugzeughangars

 

Flugverkehr hat neben seiner wirtschaftlichen und infrastrukturellen Bedeutung auch Auswirkungen auf die Umwelt. Lärm, Emissionen und vor allem der Energieverbrauch für den Betrieb der Flughafengebäude und die Beheizung von Hangars schlagen in der Energiebilanz negativ zu Buche. Die Flughafenbetreiber sind sich dem daraus entstehenden Konfliktpotenzial sehr wohl bewusst. Einige haben deshalb begonnen, eine Validierung nach der EG-Öko-Audit-Verordnung anzustreben. Dies wird künftig die Auswahl geeigneter Heizmethoden beeinflussen. Die Beheizung mit Infrarot-Hellstrahlern wird in Flugzeughangars weiter an Bedeutung gewinnen. Als energiesparende und komfortable Methode zur Wärmeerzeugung hat das System im Ausland bereits großflächig Fuß gefasst In den USA und Kanada z.B. haben sich Infrarot-Hellstrahler schon seit Jahren bewährt: American Airlines, Delta Airlines, United Airlines und Air Canada setzen auf diese moderne Technologie aus Überzeugung. In Deutschland dagegen sind nur wenige Flugzeughallen damit beheizt, noch halten viele Bauherren an den teuren Fußbodenheizungen oder Warmluftsystemen fest.

 

Der Energieverbrauch wird durch mehrere Faktoren bestimmt: Viele der Gebäude eines Flughafens sind aufgrund ihrer Dimensionen und Funktionen außerordentlich energieintensiv. Unterstellhallen für Flugzeuge sowie Werkstatt- und Frachthallen zeichnen sich durch einen hohen Wärmebedarf aus. Er entsteht durch das große Raumvolumen in Verbindung mit den breiten Rolltoren, die öfter über einen langen Zeitraum geöffnet bleiben müssen. Die Luftwechselrate ist dadurch extrem hoch, erwärmte Luft löst sich quasi im Nu in Luft auf, übrig bleibt eine komplett ausgekühlte Halle. Anders mit Infrarotstrahlern. Sie erwärmen nicht die Luft, sondern die im Raum befindlichen Gegenstände, den Boden und die Wände. Entweicht die erwärmte Luft über die Tore, bleibt immer noch eine als angenehm empfundene Wärme. Entweder als „gespeicherte“ Wärme in Boden, Wand und Flugkörper und als angenehme Wärmestrahlung auf der Haut.

 

Erfahrung schafft Planungssicherheit

 

Der Hallenheizungsspezialist Schwank kennt die Herausforderungen bei dieser Art der Beheizung. Neben Hangars auf dem Airport Hannover, Atlanta, Gatwick oder Toronto oder dem Luftwaffenstützpunkt Unterschleißheim hat das Unternehmen bereits etliche Hallen der US-Air Force und der kanadischen Luftwaffe beheizt. Sigrid Merz, Leiterin der Projektgruppe bei der Schwank-Gruppe: „Neben den enormen Raumhöhen, die üblicherweise zwischen 12 und 20 Metern liegen, gelten für Hangars besondere Planungsparameter. Die strengsten Richtlinien, und diese bilden gleichzeitig unseren Planungsstandard für alle Airports ab, gibt die US-Air Force vor. Berücksichtigt werden darin Ausfallsicherheit, Explosionsschutz, Temperaturverlauf, maximale Luftbewegung sowie Geräuschentwicklung und Notfallplan.“ Je nach Anwendung plant die Ingenieurin auch Hellstrahler mit in das Heizkonzept ein. Die leistungsfähigen Geräte punkten besonders in hohen Hangars und an Stellplätzen, an denen Flugzeuge häufig ein und aus fahren. „Deren gespeicherte Kälte wirkt wie ein überdimensionaler Eisklotz, den man in den Hangar fährt“, weiß Merz zu berichten. Dass Schwank-Infrarot-Heizungen in diversen Hangars über 50% an Energie einsparen, liegt vor allem an:

  • Hoher Wirkungsgrad der Systeme
  • Schnelle Aufheizzeit der Infrarotgeräte
  • Mehrstufige Gerätesteuerung mit Einschaltoptimierung
  • Sinnvoller Energieeinsatz, da nur der Aufenthaltsbereich und nicht die Luft erwärmt wird
  • Minimaler Wärmeverlust bei offenen Toren
  • Keine Hilfsenergie nötig

 

Sehen Sie hierzu auch:

Airport Hannover: Wirtschaftliche Beheizung mit Hellstrahlern

Hellstrahler in Flugzeughangar



  • Beheizung des Flugzeughangars
  • Beheizung vom Flughafen Hannover
  • Beheizung von AirCanada
  • Beheizung von Hangar in Neuseeland

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